KOMMUNALE FOREN
Viele Kommunen in Deutschland bewerten die seniorTrainer-Konzeption als ein hilfreiches Instrument zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels. Sie wissen, dass die Zahl älterer Menschen in den nächsten Jahren steigt. Sie erkennen das Potenzial der Älteren, ihre Ressourcen, Fähigkeiten und ihr Erfahrungswissen. Und: Sie möchten neue Wege eines breiten bürgerschaftlichen Engagements in allen gesellschaftlichen Bereichen verankern.Laut den Ergebnissen der vom ISAB-Institut durchgeführten Informationskampagne 2006 bekundeten 120 Städte und Gemeinden ein Interesse an der Übernahme der seniorTrainer-Konzeption. In einer zweitägigen Fachtagung haben sich 30 Kommunen intensiv mit der Konzeption auseinandergesetzt, so dass weitere seniorTrainer gewonnen, qualifiziert und eingesetzt werden konnten.
Für die strategische Planung und optimale Umsetzung vor Ort haben sich zudem kommunale Foren bewährt. In den eintägigen Foren werden die strategischen Ziele und Herausforderungen bei der Umsetzung der seniorTrainer-Konzeption vorgestellt, die strukturellen Voraussetzungen diskutiert sowie die Vernetzung der lokalen Partner (z.B. Kommune, Bildungsträger, Agentur für Bürgerengagement) gestärkt. Die Foren regen die Diskussion um ein neues Leitbild „Aktives Alter" in der Kommune an. Örtliche Multiplikatoren (z.B.Seniorenvertretungen), Verbände, Vereine, Initiativen und Unternehmen setzen sich mit neuen Formen der Partizipation Älterer auseinander und entwickeln kreative Lösungswege, wie sie in der Kommune dem demografischen Wandel begegnen können.
ISAB hat bisher im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kommunale Foren in
Düren,
Hagen,
Gera,
Diepholz und
Bremen durchgeführt.
Kommunale Foren 2006 - Zusammenfassung
Pressegespräch Kommunales Forum Düren
Presseartikel „Das Wissen der Älteren nutzen" (November 2006)
In zweitägigen Workshops können sich Kursleiter der Weiterbildungseinrichtungen über die Umsetzung der seniorTrainer-Qualifizierung informieren. Die Workshops werden von der Hochschule Neubrandenburg durchgeführt (
Workshop-Dokumentation )
