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CASE STUDY
Empirische Erhebungen zum freiwilligen Engagement
in Kommunen

Neben bundesweiten Daten zum freiwilligen Engagement in Deutschland interessiert es immer mehr Kommunen, wie sie das freiwillige Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger angemessen unterstützen und die notwendige engagementunterstützende Infrastruktur dafür entwickeln können. Häufig ist es nicht damit getan, bundesweite bzw. überregionale Datensammlungen auf den jeweiligen lokalen Kontext anwenden zu wollen. Vielmehr erweist es sich als notwendig, die individuelle Ausgangslage und Rahmenbedingungen auf lokaler Ebene näher zu beleuchten, um geeignete Förderkonzepte entwickeln zu können.

Projektbeispiel: Freiwilliges Engagement in Düsseldorf: Befragungen zu Umfang, Formen und Motivation freiwilligen Engagements in Düsseldorf

In Anlehnung an die vom ISAB-Institut durchgeführte bundesweite Repräsentativbefragung (Freiwilligensurvey 1999) wurden im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf Grunddaten zum freiwilligen Engagement in Düsseldorf erhoben. Befragt wurden über 900 Organisationen und über 1.300 bürgerschaftlich Engagierte aus Organisationen, Gruppen und Vereinen. Da es bisher keinen Gesamtüberblick über die bestehenden Vereine, Verbände und weitere Träger freiwilliger Arbeit gab, war das Hauptziel der Organisationsbefragung, einen Überblick über die Organisationstypen und beteiligten Freiwilligen zu gewinnen. Die Befragung der Freiwilligen hatte zum Ziel, Informationen zu den Motiven, den Anlässen zum Engagement und den Unterstützungs- und Anerkennungserwartungen zu gewinnen.

Auf der Grundlage der guten Beteiligung an beiden Befragungen konnten differenzierte Ergebnisse zu Art und Umfang ehrenamtlicher Aktivitäten in unterschiedlichen Engagementbereichen gewonnen werden.  Bezüglich der organisatorischen Rahmenbedingungen konnte festgestellt werden, dass

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