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Deutsch-russischer Erfahrungsaustausch

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Gruppenfoto

In Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BAS) fand vom 17.-18. September 2007 im Mehrgenerationenhaus Merseburg ein internationaler Austauschworkshop statt. Unter dem Titel „Lokal engagieren - transnational vernetzen" diskutierten ältere Engagierte aus Deutschland und Russland über Inhalte, Methoden und Erfahrungen ihres bürgerschaftlichen Engagements. Das Seminar fand unter Leitung von Silke Brauers, ISAB, und Peter Wetzel, Mehrgenerationenhaus Merseburg, statt. Sowohl existierende Projekte als auch neue Themen und Projektideen für transnationale Kooperation wurden vorgestellt und diskutiert.

 Einen besonderen Schwerpunkt bildete der biografische Ansatz. Das deutsch-russische Zeitzeugenprojekt (gefördert durch die BAS und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft) diente als Beispiel für transnationale Kooperationen, die die Biografie der Einzelnen als Startpunkt für bürgerschaftliches Engagement in den Vordergrund stellen. Zu diesem Zweck konnten neben der Projektleiterin Zeitzeugen, ehemalige Zwangsarbeiterinnen und weitere Projektakteure aus Nowosibirsk gewonnen werden, die sich in dem o.g. Projekt bzw. im Zentrum für soziale Adaption und Qualifizierung als Multiplikatoren engagieren und über ihre Erfahrungen und ihre Motivation zum bürgerschaftlichen Engagement sprachen. Ebenso berichteten seniorTrainerinnen und seniorTrainer von ihren Projekten und Erfahrungen. EFI Deutschland stellte sich als Netzwerk- und Unterstützungsstruktur für die mittlerweile 1.300 seniorTrainerinnen und seniorTrainer in Deutschland vor.

 Während der beiden Seminartage konnten kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede im bürgerschaftlichen Engagement herausgearbeitet werden. Alle Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, den internationalen Austausch zu verstärken und anhand konkreter Themenvorschläge die andiskutierten Projektideen weiter zu entwickeln.