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Experten aus Spanien zu Gast in Köln

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Eine Delegation der spanischen Stiftung „Foundation for Solidarity and Voluntary Work of the Valencian Community“ informierte sich beim ISAB-Institut über die Möglichkeiten, neue Verantwortungsrollen für Ältere zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren.

Am 23. November 2005 informierte sich eine Delegation der spanischen Stiftung „Foundation for Solidarity and Voluntary Work of the Valencian Community“ beim ISAB-Institut über die Möglichkeiten, neue Verantwortungsrollen für Ältere zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren.
Gemeinsam mit seniorTrainerinnen aus Köln und in Kooperation mit den im Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen“ beteiligten Agenturen für Bürgerengagement „Ceno“ und der „Kölner Freiwilligenagentur“ wurde den Direktoren der Stiftung eindrücklich vermittelt, wie das Konzept zur Nutzung des Erfahrungswissens Älterer auf lokaler Ebene umgesetzt werden kann. Silke Brauers (ISAB) betonte, dass es für die Weiterentwicklung des Konzeptes notwendig sei, auch über den ‚Tellerrand’ zu schauen und internationale Aktivitäten mit in den Horizont zu rücken. Internationaler Austausch und Kooperation sei wichtig, um das Konzept auch im europäischen Kontext zu verorten.
Dies bestätigten auch die Kölner seniorTrainerinnen und lokalen Projektkoordinatorinnen: Aus der Praxisperspektive beleuchteten sie die Rolle der Qualifizierung sowie die Stärken wie auch den Verbesserungsbedarf bei der lokalen Umsetzung. Durch diesen Austausch konnte den Spaniern wertvolle Empfehlungen für ihre Konzeptentwicklung mit auf den Weg gegeben werden.
Die spanische Stiftung, die maßgeblich über zwei in Spanien ansässige Banken finanziert wird, widmet sich der Begleitung und Betreuung von insgesamt 16 Freiwilligenzentren in der Region Valencia. Neben der Lobbyarbeit für bürgerschaftliches Engagement hat sich die 2001 gegründete Stiftung zur Aufgabe gemacht, Engagierte in verschiedenen Trainings fortzubilden und somit das bürgerschaftliche Engagement in der Region zu stärken. In der Doppelfunktion einer Netzwerk-Organisation und eines Bildungsträgers möchte sie sich nun auch gezielt den älteren Bürgerinnen und Bürger zuwenden. Dies sei in Spanien noch „Neuland“.
Besonders beeindruckte die Spanier nicht nur die Größe des Bundesmodellprogramms, sondern auch die Vielfältigkeit der Rollenausübung als ‚seniorTrainerin’. Gemeinsam wurde beschlossen, den Austausch zukünftig fortzusetzen.
Folgende Beiträge stehen als Download zur Verfügung:



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Weitere Informationen zur Stiftung: www.solidaridadyvoluntariado.org